Hier stelle ich einige Sachbücher und Romane vor, die Wissenswertes über Natives und die amerikanische Pionierzeit vermitteln. Über 80 Bücher die sich mit diesen Themen befassen, befinden sich in meinem Bücherschrank.
Viel Spaß beim Stöbern.
Begrabt mein Herz an der Biegung des Flusses, Dee Brown
Eine Darstellung des letzten Indianer-Krieges in Nordamerika (1860–90) aus der Sicht der Indianer, machte Dee Alexander Brown in kürzester Zeit zu einem der bekanntesten Autoren zur amerikanischen Geschichte. Der Autor stellt mit dem Buch viele Legenden und Geschichten über die Eroberung des Westens schonungslos in Frage.
Die mit dem Wind reitet, Lucia Saint Clair Robson
nach einer wahren Geschichte
1836. Nach einem brutalen Überfall auf das Haus der Eltern wird die kleine Cynthia Ann Parker von Comanchen verschleppt. Das blonde, blauäugige Mädchen wächst bei ihnen wie eine Indianerin auf und erhält den Beinamen Naduah, was »Die-sich-wohl-bei-uns-fühlt« heißt. Neben Cynthias ergreifendem Schicksal schildert der Roman den zum Scheitern verurteilten Freiheitskampf der Comanchen. Es entsteht das Bild eines Stammes, der mit der Natur in Einklang lebte und Fertigkeiten besaß, die uns heute noch erstaunen. Auch die gelegentliche Härte und Grausamkeit der Comanchen wird nicht verschleiert.

Das Heilwissen der Indianer, Heinz J. Stammel
Tausend geheime Rezepturen und ihre Anwendungen
Die Indianer kannten Prophylaxe, Hygiene, Diätetik, Quarantäne, Desinfektion, Chiropraktik, Psychotherapie, Psychosomatik, Narkose, Massage und Sauna. Sie verfügten über eine hochdifferenzierte Kräutermedizin, die ihnen bei Verletzungen, Vergiftungen, bei rheumatischen Beschwerden, Erkrankungen der Atemwege, Herz- und Kreislaufkrankheiten, bei altersbedingten Leiden, Hauterkrankungen, Allergien, Diabetes, Epilepsie und psychischen Störungen große Behandlungsmethoden ermöglichte.

Sie starben in den Stiefeln, Dietmar Kügler
Revolvermänner des Wilden Westen
Fernab aller mythologischen Verklärung skizziert der Autor Dietmar Kügler in Kurzbiografien das Leben und Wirken diverser Wild-West-Männer. U.a. werden die prägnantesten Lebenssituationen so prominenter Personen wie Wyatt Earp, Doc Holliday, Jesse James, Richter Parker und Billy the Kid beleuchtet, aber auch der Allgemeinheit nicht so bekannte Männer wie Ben Thomson, Luke Short, Chauncey Belden Whitney und Chris Madsen finden Eingang in die Betrachtungen. Neben den durchaus als sehr objektiv betrachteten biografischen Berichten zeigt Kügler geschichtliche Hintergründe auf.

Das große Buch der Indianer, Thomas Jeier
Die Ureinwohner Nordamerikas
Weitsichtige Häuptlinge, tollkühne Krieger, stolze Frauen und geheimnisvolle Schamanen. In spannenden Berichten werden Geschichte und Kultur dieser "Native Americans" lebendig, kämpfen legendäre Anführer wie Crazy Horse, Geronimo und Pontiac noch einmal gegen den "weißen Mann". Die mythenumfangene Welt der Indianer in einem reich bebilderten Buch über die wichtigsten nordamerikanischen Stämme und Kulturkreise. Ein einzigartiger Lese- und Nachschlageband.

Weiße Indianer, Grenzgänger zwischen den Kulturen in Nordamerika, Marin Trenk
Nach 1492 wurde Nordamerika mehrere Jahrhunderte lang zum Tummelplatz für kulturelle Überläufer und Grenzgänger aller Art. Teils freiwillig und teils gegen ihren Willen, wechselten Europäer - neben Männern auch viele Frauen und Kinder - die Seiten und führten ein Leben als weiße Indianer. Daneben gab es auch Grenzgänger afrikanischer und indianischer Herkunft. Der in Frankfurt am Main lehrende Ethnologe Prof. Marin Trenk reiste auf seiner Spurensuche kreuz und quer durch die USA und Kanada und stöberte in Bibliotheken und Archiven. Dabei wurde schnell klar, dass die Zahl dieser Wanderer zwischen den Welten in die Tausende ging. Weiße Indianer spürt ihren abenteuerlichen Schicksalen nach und erzählt ihre faszinierende Geschichte.

Hearts West, Mail Order Brides on the Frontier, Chriss Enss
brings to life true stories of mail-order brides of the Gold Rush era. Some found soul mates. Other found themselves in desperate situations. Complete with the actual hearts and hands personal advertisements that began of the long distance courtships, this fascinating book provides an up close look at the leap of faith these men and women were willing to take.

Weg der Tränen, Wilma Mankiller, Michael Wallis
Dieses Buch erzählt mehr als das Leben Wilma Mankiller. Es schildert die außergewöhnliche Geschichte des Volkes der Cherokee und seines unbeugsamen Mutes. In den folgenden Kapiteln wird die Geschichte einer einzelnen Cherokee-Frau verwoben mit der Geschichte aller Angehörigen ihres Stammes, ähnlich wie in den Legenden der Cherokee, die die Fäden der von Generation zu Generation überlieferten Stammesgeschichte, Weisheit und Kultur miteinander verknüpfen. Um die unsterblichen Stimmen aller Geschichtenerzähler der Cherokee zu ehren, leiten wir jedes der dreizehn Kapitel dieses Buches mit einer traditionellen Cherokee-Legende ein. Wir glauben, dass die ungebrochene Kraft und Weisheit dieser Geschichten das innerste Wesen dieses Volkes widerspiegelt.

Der Sheriff – Recht und Gesetz im Wilden Westen, Dietmar Kügler
Wer waren die Männer, die im Wilden Westen für Recht und Ordnung sorgten? Furchtlose Helden , die jeder Gefahr ins Auge blickten? Dieses Buch zeigt, wie sie wirklich waren.

Indianer. Legende und Wirklichkeit von A – Z, H.-J. Stammel
Eine historische und volkskundlich fundierte Darstellung, die spannend und anschaulich anhand unzähliger Bild- und Textdokumente vom Leben und vom tragischen Untergang der Indianer Nordamerikas berichtet. Ein thematisch abgerundetes Nachschlagwerk, das mit falschen Vorstellungen aufräumt, die Wirklichkeit des Indianerlebens gestern und heute zeigt und damit manch einseitige Darstellung widerlegt. Ein Buch, das ausführlich informiert über Landschaften, Besiedlung, Stämme, und Sprachfamilien. über Wohnstätten, Kleidung, Nahrung, Jagd, Schmuck, Lebensweisen. über Waffen und Pferde. über Persönlichkeiten, Altersgruppen, Gesellschaftsformen, Kulturen, Glaube und Geisteshaltung. Ferner über Bauten, Kunst, Musik, und Literatur. Indianer und Weiße, Kriege und Reservate.

Das Lied der Cheyenne, Thomas Jeier
Die Cheyenne verehren sie als Seherin mit magischen Kräften, die Pawnee fürchten sie als unerschrockene Kriegerin: Büffelfrau, die junge Cheyenne-Indianerin, die allein auf dem Kriegspfad zieht, um Ehre und Existenz ihres Volkes zu retten. Thomas Jeier zeichnet ein farbiges Bild des Lebens der Cheyenne im frühen 19. Jahrhundert und schildert Alltag, Sitten und Gebräuche detailgetreu und authentisch.
Der Autor wurde für seine Bücher mehrfach ausgezeichnet und gilt als Kenner des amerikanischen Westens.

Hannah Breece. Expedition im Rock. Als Lehrerin im alten Alaska, Jane Jacobs
Sie lebte in einem Zeltlager der Indianer, befuhr einen Fluss in Bärendärme gehüllt, verhandelte mit amerikanischen Pelzhändlern und russischen Priestern, unterrichtete Aleuten und Kenais, Athabasken und Eskimos. Hannah Breece ist kein Hindernis zu groß, keine Entfernung zu weit. In den entlegensten Gegenden Alaskas, das damals noch stark von Russland geprägt ist, setzt sie sich von 1904 bis 1918 für ihre Ideale ein, versucht sie Bildung zu vermitteln. Jane Jacobs hat die Tagebücher, Briefe und Notizen ihrer Tante Hannah Breece zu einem spannenden und authentischen Bericht über eine Frau gemacht, die ihrer Zeit weit voraus war.

Die Grastänzer, Susan Power
Susan Power, die dem Stamm der Sioux-Indianer angehört, hat an der Harvard Universität Jura studiert und bereits zahlreiche Kurzgeschichten veröffentlicht. Hier legt sie ihren ersten Roman vor, der in den USA großes Aufsehen erregte. Sie erzählt magisch-poetische Geschichten ihres Volkes, die in der Vergangenheit und in der Gegenwart spielen, geheimnisvolle Geschichten von ewiger Liebe im Diesseits und Jenseits, von Leidenschaft, Hass, von Treue und der Gnade des Verzeihens.

Hüterin des Zaubers. Roman, Marnie Walsh
Eine Indianerin nimmt Rache. Frei und unbeirrt schreitet die Schamanin durch ein Leben nach ihren eigenen Gesetzen. Und dennoch ringt sie vergeblich um ihre gefährdete Identität und um die Erhaltung der Seele ihres Volkes.
Marnie Walsh ist eine Dakota und lebt in den Black Hills.

Der Wind rief seinen Namen, Robert J. Conley
Der Cherokee Robert J. Conley erzählt die Geschichte einer Liebe zwischen Tag und Traum und vom Untergang seines Volkes auf dem Weg der Tränen.
Wo meine Seele wohnt - Mein Leben bei den Lakota, Isabel Stadnick
Als Isabel Hartmann im Sommer 1989 nach Süd-Dakota reist, ahnt sie nicht, dass sie dort ihre große Liebe finden wird: Bob Stadnick, einen Lakota. Sie entschließt sich, für immer zu bleiben, und heiratet ihn. Sie ist glücklich und taucht in eine Welt ein, die schöner und gegensätzlicher nicht sein könnte. Acht Jahre später nimmt Isabel Stadnicks Schicksal eine tragische Wende.
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